Lasern bei Kurzsichtigkeit: Nachhaltige Hilfe bei Myopie

Augenlasern Düsseldorf: Kompetenz für Ihre Sehkraft

Stellen Sie sich vor: Sie wachen morgens auf und können direkt alles um sich herum scharf sehen – ohne Brille, ohne Kontaktlinsen. Eine Laserbehandlung bei Kurzsichtigkeit kann genau das möglich machen: Sie korrigiert Ihre Myopie gezielt und präzise und ist der Schritt zu einem neuen Lebensgefühl – unabhängig von Ihrer Sehhilfe.

Doch was ist Myopie eigentlich? Wie entsteht sie? Warum ist Lasern bei Kurzsichtigkeit oftmals der richtige Schritt? Welche Augenlasern OP-Methoden stehen zur Auswahl? Und welche Alternativen gibt es?

Was ist Kurzsichtigkeit und wie entsteht sie?

Myopie (Kurzsichtigkeit) bezeichnet eine Sehschwäche und ist eine sehr weit verbreitete Form der Fehlsichtigkeit. Sie entsteht, wenn das Auge das Licht nicht optimal bündelt. Entweder ist die Linse im Auge zu stark gekrümmt oder der Augapfel etwas zu lang. Dadurch fällt das Licht nicht direkt auf die Netzhaut, sondern schon davor.

Das Ergebnis: Objekte in der Ferne erscheinen verschwommen und unscharf, während man Dinge in der Nähe problemlos erkennen kann.  

Untersuchungen zeigen, dass in Deutschland etwa 41 % der Erwachsenen im Alter von 18–35 Jahren kurzsichtig sind (Myopie ≤ –0,5 dpt). Weltweite Meta‑Analysen deuten auf globale Zunahmen hin, aber nationale Unterschiede bestehen.  

(Quellen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19668760/ und https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40922476/)

Wie korrigiert eine Brille die Kurzsichtigkeit?

Mit einer Brille erfolgt die Korrektur der Kurzsichtigkeit durch eine Veränderung des Lichteinfalls auf die Netzhaut.

Bei kurzsichtigen Augen fallen Lichtstrahlen vor der Netzhaut zusammen, weil der Augapfel zu lang ist oder die Linse zu stark gekrümmt. Die Brillengläser sind konkav (nach innen gewölbt). Diese spezielle Wölbung streut das Licht leicht nach außen, so dass der Brennpunkt weiter hinten, direkt auf der Netzhaut liegt. Die Brille verändert also nicht das Auge selbst, sondern nur den Lichtweg.

Die Myopie selbst bleibt bestehen.

Dioptrien bei Myopie

Bei Kurzsichtigkeit beschreibt die Dioptrienzahl (dpt), wie stark das Auge das Licht brechen muss, damit Objekte in der Ferne scharf auf der Netzhaut abgebildet werden.

  • Myopie wird mit minus Dioptrien angegeben, z. B. –1 dpt, –3 dpt oder –8 dpt.
  • Je größer die Zahl, desto stärker kurzsichtig ist man – also desto unschärfer sieht man in der Ferne ohne Korrektur.
    • –1 dpt → leichte Kurzsichtigkeit
    • –3 dpt → mittlere Kurzsichtigkeit
    • –6 dpt oder mehr → starke Kurzsichtigkeit

Auslöser und Risikofaktoren von Myopie

Myopie entwickelt sich nicht einfach zufällig. Vielmehr gibt es verschiedene Faktoren, die das Risiko erhöhen oder das Fortschreiten beeinflussen können. Neben der genetischen Veranlagung können

  • langes Lesen und Tätigkeiten am Smartphone sowie
  • Naharbeit, wie das Arbeiten am Computer in kurzer Distanz

 

das Auge belasten und das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit fördern.

Studien zeigen außerdem, dass Kinder, die viel draußen sind, seltener stark kurzsichtig werden. Sonnenlicht und Blick in die Ferne scheinen das Auge zu stabilisieren. (Quelle: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0161642022004833)

Aktuell sind keine Methoden bekannt, die das Auftreten von Myopie vollständig verhindern.  Dies gilt insbesondere dann, wenn die genetische Veranlagung stark ausgeprägt ist – also beispielsweise beide Eltern kurzsichtig waren.  

Grafische Darstellung von Kurzsichtigkeit

Normale Sicht
Unscharfe Fernsicht bei Kurzsichtigkeit
Korrigierte Kurzsichtigkeit nach Laser-OP

Wann ist also der beste Zeitpunkt Kurzsichtigkeit lasern zu lassen?

Der beste Zeitpunkt für eine Laserkorrektur hängt von zwei wesentlichen Faktoren ab: Alter und Stabilität der Fehlsichtigkeit. Die Zeitpunkt für ein Augenlasern der Kurzsichtigkeit ist maßgeblich verantwortlich für den nachhaltigen Erfolg.

Alter

  • In der Regel werden Laseroperationen erst ab 18 Jahren durchgeführt, weil das Auge mindestens bis dahin noch wächst.
  • Zwischen und 20–40 Jahren ist oftmals ein optimaler Zeitraum. Die Hornhaut ist gut formbar, und es bestehen keine Alterserscheinungen wie beginnende Presbyopie.
  • Ab 40–45 Jahre korrigiert das Lasern zwar noch Kurzsichtigkeit, aber die natürliche Alterssichtigkeit kann dann eine zusätzliche Lesebrille nötig machen. In diesem Fall kann ein Linsenaustausch (RLE) sinnvoller sein.

Stabilität der Kurzsichtigkeit

  • Die Stabilität der Kurzsichtigkeit ist eine zentrale Voraussetzung vor einer Laserbehandlung. Ziel ist es sicherzustellen, dass sich die Dioptrienzahl nicht weiter verändert, damit das OP-Ergebnis langfristig stabil bleibt.
  • Eine Korrektur sollte erst erfolgen, wenn die Fehlsichtigkeit stabil ist. Ihr Augenarzt prüft daher Brillen- oder Kontaktlinsenwerte der letzten 1–2 Jahre.
  • Als stabil gilt die Kurzsichtigkeit, wenn sich die Stärke innerhalb von 12 Monaten um nicht mehr als ±0,5 Dioptrien verändert hat. 

Auch Ihr Lebensstil, Anforderungen am Arbeitsplatz sowie die Gesundheit der Augen (Hornhautdicke, Tränenfilm, Netzhautstatus …) sind wichtig.  Der ideale Zeitpunkt sich die Augen lasern zu lassen, hängt also von verschiedenen Faktoren ab. Wir empfehlen unsere kostenfreie Voruntersuchung, in der Ihre Eignung für den Eingriff festgestellt und alle offenen Fragen geklärt werden.

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Refraktive Korrekturoptionen von Kurzsichtigkeit

Moderne refraktive Medizin bietet heute verschiedene Möglichkeiten, Kurzsichtigkeit dauerhaft zu korrigieren. Alternativ kommen implantierbare Linsen oder ein Linsenaustausch in Frage, die die Brechkraft im Inneren des Auges korrigieren.

Welche Methode die richtige ist, hängt von Ihren Dioptrien, Ihrem Alter, der Hornhautbeschaffenheit und Ihrem Lebensstil ab. Ziel aller Verfahren ist dasselbe: Klar sehen – möglichst unabhängig von Brille oder Kontaktlinsen.

Methode 1: Femto-LASIK

Die Femto-LASIK (Laser-Assisted In Situ Keratomileusis) ist eine moderne Laserbehandlung, die speziell für Patienten mit Kurzsichtigkeit entwickelt wurde. Bei diesem Verfahren erzeugt ein hochpräziser Femtosekundenlaser zunächst einen dünnen Hornhautdeckel (Flap). Unter diesem Schutz wird dann das Hornhautgewebe gezielt abgetragen, um die Brechkraft des Auges so zu korrigieren, dass der Brennpunkt wieder direkt auf die Netzhaut fällt. Anschließend wird der Flap zurückgelegt, der als natürlicher Verband dient.

Die Behandlung selbst ist schmerzfrei dank örtlicher Betäubung und dauert pro Auge nur wenige Minuten. Viele Patienten berichten bereits am nächsten Tag von deutlich besserer Sicht, während sich die volle Sehschärfe in den folgenden Tagen stabilisiert.

Dank der hohen Präzision des Lasers ist das Verfahren gewebeschonend, risikoarm und ermöglicht eine schnelle Erholung, sodass der Alltag meist schon sehr bald wieder uneingeschränkt möglich ist.

Was bedeutet Flap-Risiko?

Ein Flap-Risiko bezieht sich auf mögliche Komplikationen, die beim Anlegen des Hornhautdeckels (Flap) während einer LASIK- oder Femto-LASIK-Operation auftreten können.

Welche Risiken gibt es?

  • Nach der Operation kann sich der Flap verschieben, z. B. durch Druck auf das Auge oder Reiben.
  • Kleine Falten im Flap können die Sehqualität beeinträchtigen.
  • Obwohl selten, kann es im Bereich des Flaps zu Entzündungen kommen.

 

Für wen ist dies relevant?

Patienten mit sehr dünner Hornhaut oder aktivem Lebensstil (Sport, Kampfsport) profitieren häufig von Verfahren ohne Flap, z. B. PRK oder Trans‑PRK.

Methode 2: Trans-PRK

Die Trans‑PRK (Photorefraktive Keratektomie) ist ein modernes Laserverfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, das ohne Hornhautdeckel (Flap) auskommt. Dabei wird die oberste Schicht der Hornhaut (Epithel) direkt mit dem Excimer-Laser abgetragen, bevor die darunterliegende Hornhaut so geformt wird, dass der Brennpunkt wieder auf der Netzhaut liegt. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Patienten, bei denen die Hornhaut etwas dünner ist oder bei denen ein Flap-Risiko vermieden werden soll.

Die Behandlung ist schmerzfrei, da örtliche Betäubungstropfen verwendet werden, und dauert pro Auge nur wenige Minuten. Nach der Operation legt sich das Auge selbständig eine neue oberste Hornhautschicht an, so dass die Hornhaut nach einigen Tagen vollständig verheilt ist. Die Sehschärfe verbessert sich in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen.

Da kein Flap angelegt wird, ist das Verfahren gewebeschonend und besonders risikoarm, insbesondere bei sportlich aktiven Menschen oder solchen, die Berührungen der Hornhaut vermeiden sollten.

Methode 3: SMILE Pro

SMILE‑Pro (Small Incision Lenticule Extraction) ist ein modernes, minimal-invasives Laserverfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, das ebenfalls ganz ohne Hornhautdeckel (Flap) auskommt. Mit einem hochpräzisen Femtosekundenlaser wird in der Hornhaut ein dünner, scheibenförmiger Gewebelinsen‑„Inlay“ (Lentikel) erzeugt, das dann durch einen kleinen Schnitt entfernt wird. Durch diese gezielte Gewebeabtragung verändert sich die Form der Hornhaut so, dass der Brennpunkt wieder auf der Netzhaut liegt und die Ferne klar sichtbar wird.

Das Verfahren ist besonders gewebeschonend, da nur ein kleiner Schnitt nötig ist. Dadurch ist das Risiko von Flap-Komplikationen praktisch ausgeschlossen und die Stabilität der Hornhaut bleibt erhalten. SMILE‑Pro ist schmerzarm, die Behandlung pro Auge dauert nur wenige Minuten, und viele Patienten berichten von einer schnellen Sehverbesserung innerhalb der ersten Tage.

Das Verfahren eignet sich vor allem für Patienten mit aktivem Lebensstil, zum Beispiel Sportler, bei denen ein Flap-Risiko vermieden werden soll. SMILE‑Pro bietet somit eine moderne, sichere Alternative zu LASIK, insbesondere wenn minimal-invasive, schonende Verfahren bevorzugt werden.

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Linsen-OPs bei Kurzsichtigkeit

Für Menschen mit sehr starker Kurzsichtigkeit, zu dünner Hornhaut oder anderen Kontraindikationen für Laser-OPs können Linsenoperationen eine Alternative zur Laserbehandlung sein.
Dabei wird die Brechkraft des Auges nicht über die Hornhaut verändert, sondern durch eine künstliche Linse im Auge korrigiert.

Linsen-Operationen sind präzise, langfristig stabil und teilweise reversibel. Sie eröffnen die Möglichkeit, klar zu sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen, selbst wenn eine Laserbehandlung nicht optimal geeignet ist.

Methode 4: Phake Intraokularlinsen (ICL / EVO-Implantate)

Die phake Intraokularlinse (ICL) ist eine minimalinvasive Alternative zur Laserbehandlung und für Patienten mit hoher Kurzsichtigkeit oder dünner Hornhaut bestens geeignet.
Bis zu -20 dpt können phake Intraokularlinsen korrigieren und somit Ihren Alltag massiv verbessern.

Anders als beim Laser wird die Hornhaut nicht verändert – stattdessen wird eine dünne, flexible Kunstlinse vor der natürlichen Linse ins Auge eingesetzt. Diese Linse korrigiert die Fehlsichtigkeit, indem sie die Brechkraft des Auges optimal ausgleicht.

Die Behandlung ist präzise und reversibel: Die ICL kann bei Bedarf wieder entfernt oder ausgetauscht werden.

Die Operation dauert nur wenige Minuten pro Auge, ist schmerzarm und in der Regel sehr gut verträglich. Die Sehschärfe verbessert sich meist sofort oder innerhalb weniger Tage deutlich. Da die Hornhaut nicht verändert wird, bleibt das Auge gewebeschonend erhalten.

Phake Linsen bieten somit eine sichere, dauerhafte und flexible Lösung, wenn Laserbehandlungen nicht infrage kommen oder zusätzliche Stabilität der Hornhaut gewünscht ist.

Nichteignung für Laser-Verfahren

Laserverfahren wie LASIK, SMILE oder PRK sind sehr effektiv, aber sie sind nicht für jeden Patienten geeignet. Die Gründe hängen meist mit der Anatomie des Auges, der Höhe der Kurzsichtigkeit und gesundheitlichen Faktoren zusammen:

  • Zu dünne oder unregelmäßige Hornhaut (z. B. Keratokonus)
  • Zu starke Myopie (z. B. > –10 dpt)
  • Augenerkrankungen wie Glaukom, Netzhautprobleme, aktive Entzündungen
  • Schlechter allgemeiner Gesundheitszustand, wie z.B. Vorliegen einer Autoimmunerkrankung oder schwerer Diabetesformen.

Methode 5: Refraktiver Linsenaustausch (RLE / CLE)

Der refraktive Linsenaustausch ist eine dauerhafte Alternative zum Laser, insbesondere für Patienten mit sehr hoher Kurzsichtigkeit oder ab einem Alter, in dem die natürliche Linse beginnende Alterssichtigkeit zeigt. Bei der RLE wird die natürliche Linse entfernt und durch eine präzise berechnete Kunstlinse ersetzt. Diese korrigiert die Fehlsichtigkeit und kann gleichzeitig für zukünftige Altersweitsichtigkeit oder Grauen Star vorsorgen.

Die Operation ist präzise, sicher und gut verträglich. Da die natürliche Linse entfernt wird, entfällt die Notwendigkeit, die Hornhaut zu verändern, was insbesondere bei dünner Hornhaut oder starken Dioptrienwerten von Vorteil ist. Die Sehschärfe verbessert sich nach der Operation deutlich, und viele Patienten erleben schnell ein neues Lebensgefühl.

RLE eignet sich besonders für Patienten, die sehr hohe Kurzsichtigkeit haben ( bis -15 dpt) oder bereits Anzeichen der Alterssichtigkeit oder einen Grauen Star aufweisen.

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