Kann beim Augenlasern etwas schiefgehen? Risiken verständlich erklärt
Wer darüber nachdenkt, seine Augen lasern zu lassen, stellt sich neben der Kostenhöhe auch häufig die Fragen: Wie sicher ist Augenlasern und welche Risiken oder Nebenwirkungen können auftreten?
Moderne Augenlaser-Verfahren bei Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit gehören heute zu den am besten untersuchten und weltweit am meisten durchgeführten Operationen. Dennoch können – wie bei jeder medizinischen Behandlung – vorübergehende Beschwerden oder in seltenen Fällen Komplikationen auftreten. Umso wichtiger sind eine sorgfältige Voruntersuchung, die Wahl eines erfahrenen Augenzentrums und eine konsequente Nachsorge.
Wir verfügen in unseren Hauck-Rohrbach Augencentren in Düsseldorf über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der refraktiven Chirurgie und haben seit 1994 bereits über 200.000 Eingriffe durchgeführt. In diesem Beitrag haben wir Ihnen deshalb zusammengestellt, welche Risiken und Nebenwirkungen beim Augenlasern auftreten können, wie häufig diese sind und wie sich das Risiko durch moderne Verfahren und eine optimale Nachsorge minimieren lässt.
Alle Risiken und Komplikationen auf einem Blick
Moderne Augenlaser-Verfahren gelten als sehr sicher. Die meisten Beschwerden nach der Laserkorrektur sind vorübergehend und klingen innerhalb von Tagen oder Wochen wieder ab. Ernsthafte Nachwirkungen oder Langzeitfolgen sind selten und können durch eine sorgfältige Voruntersuchung, die Wahl des passenden Verfahrens und eine konsequente Nachsorge minimiert werden.
Häufige vorübergehende Nebenwirkungen
Trockene Augen
Nach der Laserbehandlung kann die Tränenproduktion vorübergehend reduziert sein, sodass ein Trockenheitsgefühl, Brennen oder ein Fremdkörpergefühl auftreten. In den meisten Fällen bessern sich die Beschwerden innerhalb weniger Wochen oder Monate und können mit Augentropfen zur Befeuchtung der Augen gut behandelt werden.
Erhöhte Blend- und Lichtempfindlichkeit
Viele Patienten nehmen in den ersten Tagen Licht intensiver wahr. Besonders starkes Tageslicht, helle Innenbeleuchtung oder entgegenkommende Autoscheinwerfer können vorübergehend als störend empfunden werden. Das Tragen einer Sonnenbrille kann in dieser Phase angenehm sein und die Augen zusätzlich schützen. Mit der Heilung der Hornhaut nimmt die Blendempfindlichkeit in der Regel wieder ab.
Halos und Lichtkränze
Vor allem bei Dunkelheit können um Lichtquellen kreisförmige Lichtkränze oder sogenannte Halos wahrgenommen werden. Diese Erscheinung tritt häufig in den ersten Wochen nach der Behandlung auf und bildet sich bei den meisten Patienten mit der Zeit zurück.
Vorübergehend schwankende Sehschärfe
Die Sehkraft stabilisiert sich nach dem Eingriff nicht immer sofort. In den ersten Tagen oder Wochen kann das Sehvermögen leicht schwanken, da sich die Hornhaut noch regeneriert. Dies ist ein normaler Teil des Heilungsprozesses.
Fremdkörpergefühl oder leichtes Brennen
Ein leichtes Brennen, Jucken oder das Gefühl, als befände sich ein Sandkorn im Auge, sind nach der Behandlung nicht ungewöhnlich. Diese Beschwerden treten besonders in den ersten Stunden oder Tagen auf und verschwinden meist rasch wieder.
Seltene ernsthafte Risiken
Infektionen der Hornhaut
Infektionen treten nur sehr selten auf, müssen jedoch frühzeitig behandelt werden. Regelmäßige Nachkontrollen und die konsequente Anwendung der verordneten Augentropfen tragen dazu bei, dieses Risiko weiter zu reduzieren.
Entzündungsreaktionen
In seltenen Fällen kann es zu stärkeren Entzündungsreaktionen kommen. Diese lassen sich in der Regel gut medikamentös behandeln und werden durch eine engmaschige Nachuntersuchung frühzeitig erkannt.
Narbenbildung
Sehr selten kann die Heilung der Hornhaut mit einer Narbenbildung einhergehen. Dies kann die Sehqualität beeinträchtigen, kommt bei modernen Verfahren und sorgfältiger Patientenauswahl jedoch nur äußerst selten vor.
Unter- oder Überkorrekturen
In Einzelfällen wird die gewünschte Sehstärke nicht vollständig erreicht. Falls erforderlich, kann häufig eine Nachbehandlung vorgenommen werden, um das Ergebnis weiter zu optimieren.
Einschränkungen der Sehqualität
Einige Patienten berichten über anhaltende Blendungen oder Einschränkungen beim Sehen in der Dämmerung. Dauerhafte Beeinträchtigungen sind jedoch selten.
Hornhaut-Ektasie
Die Hornhaut-Ektasie ist eine sehr seltene, aber ernsthafte Komplikation, bei der sich die Hornhaut ausdünnt und vorwölbt. Dadurch wird das Sehvermögen eingeschränkt. Je nach Schweregrad kann dies mit Kontaktlinsen, Brille oder einer weiteren Operation behandelt werden.
Durch moderne Diagnostik, eine individuelle Auswahl des geeigneten Verfahrens und die Erfahrung spezialisierter Operateure treten Komplikationen nur sehr selten auf. Wir legen daher großen Wert auf eine ausführliche Voruntersuchung und eine engmaschige Nachsorge, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Verfahrensbedingte und individuelle Risiken beim Augenlasern
Die Risiken beim Augenlasern hängen nicht ausschließlich von der gewählten Behandlungsmethode ab. Neben verfahrensbedingten Besonderheiten spielen vor allem die individuellen Voraussetzungen des Patienten eine wichtige Rolle. Daher fällt das persönliche Risiko von Mensch zu Mensch unterschiedlich aus.
Verfahrensbedingte Risiken
Jedes Augenlaser-Verfahren besitzt spezifische Eigenschaften und einen eigenen Heilungsverlauf. So können beispielsweise nach einer Femto-LASIK vorübergehend häufiger trockene Augen auftreten, während bei einer Trans-PRK die Regeneration der Hornhaut etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Moderne Verfahren wie SMILE Pro, Femto-LASIK und Trans-PRK wurden jedoch kontinuierlich weiterentwickelt und bieten heute ein sehr hohes Maß an Sicherheit.
Individuelle Risikofaktoren
Bei Patienten gibt es eine Vielzahl von Faktoren, die sich auf den Heilungsprozess und das langfristige Ergebnis der Augenlaser-Behandlung auswirken können. Zu den Wichtigsten gehören:
- Art und Stärke der Fehlsichtigkeit
- Hornhautdicke und Beschaffenheit der Hornhaut
- Bereits bestehende trockene Augen
- Alter und allgemeiner Gesundheitszustand
- Bestimmte Augenerkrankungen
- Autoimmun- oder Stoffwechselerkrankungen
- Die Einnahme bestimmter Medikamente
- Hormonelle Veränderungen, beispielsweise während einer Schwangerschaft
Die richtige Patientenauswahl ist entscheidend
Viele mögliche Risiken und Komplikationen lassen sich bereits vor dem eigentlichen operativen Eingriff vermeiden. Denn Faktoren wie Beschaffenheit der Hornhautschicht, Fehlsichtigkeit, Alter, Lebensstil und bestehende Augenerkrankungen spielen eine wichtige Rolle. Deshalb steht vor jeder Augenlaser-Behandlung eine ausführliche Voruntersuchung. Dabei wird durch einen erfahrenen Augenarzt geprüft, ob eine Behandlung sicher durchgeführt werden kann und welches Verfahren die besten Voraussetzungen für ein optimales Ergebnis bietet.
Durch diese sorgfältige Vorgehensweise lassen sich die Risiken beim Augenlasern weiter minimieren und optimale Voraussetzungen für ein dauerhaft gutes Sehergebnis schaffen.
Machen Sie gerne hier vorab unseren Test, welche Augenlaser-Methode wahrscheinlich die passende für Sie ist.
Risiken beim Augenlasern nach Altersgruppen
Nicht nur die Art der Fehlsichtigkeit, sondern auch das Alter spielt bei der Wahl des geeigneten Verfahrens eine wichtige Rolle. Die Risiken und die Erfolgsaussichten können sich je nach Lebensphase unterscheiden.
Augenlasern mit 20 Jahren
Junge Erwachsene profitieren häufig von einer schnellen Heilung und einer guten Regenerationsfähigkeit. Voraussetzung ist jedoch, dass sich die Sehstärke stabilisiert hat. Verändert sich die Fehlsichtigkeit noch, kann das Risiko bestehen, dass sich die Sehwerte nach dem Eingriff erneut verändern und später eine Nachkorrektur erforderlich wird.
Augenlasern mit 40 Jahren
Ab dem 40. Lebensjahr macht sich bei vielen Menschen die Alterssichtigkeit bemerkbar. Gleichzeitig sind die Voraussetzungen für ein Augenlasern oft weiterhin sehr gut. Neben klassischen Verfahren wie SMILE Pro oder Femto-LASIK können je nach individueller Situation auch moderne Lösungen zur Korrektur der Alterssichtigkeit infrage kommen. Eine sorgfältige Planung ist dabei besonders wichtig, um langfristig ein optimales Sehergebnis zu erzielen.
Augenlasern mit 50 Jahren
Auch mit 50 Jahren oder darüber hinaus kann eine Augenlaser-Behandlung noch möglich sein. Allerdings treten mit zunehmendem Alter häufiger Veränderungen der natürlichen Augenlinse auf, beispielsweise die Alterssichtigkeit oder ein beginnender Grauer Star. In diesen Fällen kann anstelle eines klassischen Augenlaserns eine Linsenbehandlung oder ein Verfahren wie PRESBYOND® die bessere Alternative darstellen. Welche Behandlungsmethode geeignet ist, hängt immer von den individuellen Voraussetzungen des Patienten ab.
Weitere Risikogruppen
Bestimmte Personengruppen sollten besonders sorgfältig untersucht werden oder kommen für eine Augenlaser-Behandlung nur eingeschränkt infrage. Dazu zählen beispielsweise Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit, da hormonelle Veränderungen vorübergehend Einfluss auf die Form der Hornhaut und die Sehschärfe haben können.
Auch Menschen mit einer sehr dünnen Hornhaut, instabilen Sehwerten, Autoimmunerkrankungen oder bestimmten Augenerkrankungen benötigen eine besonders sorgfältige Abklärung. Darüber hinaus können ein Grauer Star oder sehr hohe Fehlsichtigkeiten dazu führen, dass alternative Behandlungsmethoden besser geeignet sind. Ziel ist es stets, das Risiko von Komplikationen zu minimieren und die langfristige Sicherheit der Behandlung zu gewährleisten.
Die häufigsten Probleme nach Verfahren
Die verschiedenen Augenlaser-Verfahren unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Behandlungstechnik, sondern auch in Bezug auf die typischen Beschwerden während der Heilungsphase. Die meisten Nebenwirkungen sind vorübergehend und bilden sich innerhalb von wenigen Tagen bis Monaten wieder zurück.
Verfahren | Häufige vorübergehende Beschwerden | Seltene Risiken | Heilungsverlauf |
Trockene Augen, schwankende Sehschärfe, Halos und Blendungen bei Nacht | Unter- oder Überkorrektur, Infektionen, Entzündungen | Schnelle Erholung, häufig gute Sehschärfe bereits nach wenigen Tagen | |
Trockene Augen, Lichtempfindlichkeit, Halos, Blendungen, Fremdkörpergefühl | Probleme mit dem Flap, Infektionen, Unter- oder Überkorrektur | Sehr schnelle Sehverbesserung, meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden | |
Schmerzen oder Brennen in den ersten Tagen, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen während der Heilung | Hornhauttrübungen (Haze), Infektionen, Unter- oder Überkorrektur | Längere Heilungsphase, stabile Sehschärfe häufig nach mehreren Wochen | |
Eingewöhnungsphase an das neue Sehen, Halos, Blendungen, trockene Augen | Über- oder Unterkorrektur, eingeschränktes Kontrastsehen | Anpassungsphase von mehreren Wochen bis Monaten möglich |
Kein Verfahren ist grundsätzlich „besser“ oder „sicherer“ als ein anderes. Entscheidend ist vielmehr, welches Verfahren am besten zu den individuellen Voraussetzungen des Patienten passt. Verschaffen Sie sich gerne hier einen Überblick, welche Augenlaser-Methode sich am besten für Sie eignet.
Langzeitfolgen beim Augenlasern: Gibt es Spätfolgen?
Viele Patienten fragen sich, ob sich die Sehkraft nach dem Augenlasern Jahre später wieder verschlechtern kann oder ob Langzeitfolgen zu erwarten sind. Die gute Nachricht: Moderne Augenlaser-Verfahren gelten als langfristig stabil und werden seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Schwere Spätfolgen sind selten.
Kann sich die Sehkraft nach Jahren wieder verändern?
In einigen Fällen kann es zu sogenannten Regressionserscheinungen kommen. Dabei verändert sich die Sehstärke im Laufe der Jahre leicht, sodass unter Umständen wieder eine schwache Brille erforderlich wird. Solche Veränderungen sind jedoch meist gering und hängen häufig mit natürlichen Alterungsprozessen des Auges zusammen und nicht mit dem ursprünglichen Eingriff.
Alterssichtigkeit und Grauer Star sind natürliche Alterserscheinungen
Auch nach einer erfolgreichen Augenlaser-Behandlung entwickelt sich das Auge im Laufe des Lebens weiter. So kann ab etwa dem 45. Lebensjahr eine Alterssichtigkeit auftreten, die das Sehen in der Nähe erschwert. Ebenso kann sich im höheren Alter ein Grauer Star entwickeln. Beide Veränderungen gehören zum natürlichen Alterungsprozess und werden nicht durch das Augenlasern verursacht.
Langfristig stabile Ergebnisse über viele Jahre
Studien und langjährige Erfahrungen zeigen, dass die Ergebnisse moderner Verfahren wie SMILE Pro, Femto-LASIK oder Trans-PRK über Jahrzehnte hinweg sehr stabil sind. Die große Mehrheit der Patienten profitiert auch noch viele Jahre nach dem Eingriff von einer deutlich verbesserten Sehschärfe und einem Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen.
Insgesamt gelten langfristige Komplikationen oder schwerwiegende Spätfolgen beim Augenlasern als selten. Entscheidend für ein dauerhaft gutes Sehergebnis sind eine sorgfältige Voruntersuchung, die Wahl des individuell passenden Verfahrens sowie eine professionelle Nachsorge.
So vermeiden Sie Nebenwirkungen nach der Laserbehandlung
Auch wenn sich Risiken bei einem Lasereingriff nie vollständig ausschließen lassen, können viele Nebenwirkungen durch eine sorgfältige Planung und die richtige Nachsorge deutlich reduziert werden. Entscheidend sind dabei nicht nur das gewählte Verfahren, sondern auch die Erfahrung des behandelnden Augenzentrums und die Mitarbeit des Patienten.
- Gründliche Voruntersuchung durchführen lassen
Eine umfassende Diagnostik ist die wichtigste Voraussetzung für eine sichere Behandlung. Dabei werden unter anderem die Hornhautdicke, die Fehlsichtigkeit, die Tränenfilmqualität und mögliche Vorerkrankungen untersucht. Nicht jeder Patient eignet sich für jedes Verfahren.
- Das individuell passende Verfahren wählen
SMILE Pro, Femto-LASIK, Trans-PRK oder PRESBYOND® haben jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die Auswahl sollte daher immer auf Basis der persönlichen Voraussetzungen erfolgen und nicht nach dem Motto „ein Verfahren für alle“.
- Einen erfahrenen Spezialisten wählen
Die Erfahrung der behandelnden Augenärzte sowie moderne Diagnostik- und Lasersysteme tragen dazu bei, Komplikationen und Risiken zu minimieren. Ebenso wichtig sind klar definierte Qualitätsstandards und eine individuelle Betreuung.
- Nachsorgeempfehlungen konsequent einhalten
Die verordneten Augentropfen sollten regelmäßig angewendet und die vereinbarten Kontrolltermine wahrgenommen werden. Außerdem sollten die Augen in den ersten Tagen nicht gerieben und vor UV-Strahlung geschützt werden.
- Geduld während der Heilungsphase haben
Vorübergehende Beschwerden wie trockene Augen, Blendungen oder schwankende Sehschärfe gehören häufig zum normalen Heilungsverlauf. Es kann einige Wochen oder Monate dauern, bis sich das endgültige Sehergebnis vollständig stabilisiert hat.
Viele Nebenwirkungen lassen sich somit bereits durch eine sorgfältige Voruntersuchung, die Wahl des passenden Verfahrens und eine konsequente Versorgung der Augen nach der Behandlung vermeiden oder deutlich reduzieren.
Welchen Einfluss hat die Nachsorge auf Nebenwirkungen?
Die Nachsorge spielt eine entscheidende Rolle für den Heilungsverlauf und kann maßgeblich dazu beitragen, Nebenwirkungen und Komplikationen nach dem Augenlasern zu minimieren. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen ermöglichen es, den Heilungsprozess zu überwachen und mögliche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Auch die konsequente Anwendung der verordneten Augentropfen sowie die Einhaltung der Verhaltensempfehlungen tragen dazu bei, Beschwerden wie trockene Augen, Entzündungen oder Infektionen vorzubeugen. Gleichzeitig kann die Sehentwicklung kontrolliert und bei Bedarf individuell begleitet werden.
Aus diesem Grund legen die Hauck-Rohrbach Augencentren in Düsseldorf großen Wert auf eine umfassende Nachsorge. Nach dem Eingriff finden mehrere Kontrolltermine statt, um den Heilungsverlauf engmaschig zu begleiten. Darüber hinaus erhalten Sie individuelle Empfehlungen für die Zeit nach der Behandlung sowie einen persönlichen Ansprechpartner für Fragen oder Beschwerden.
Verhalten nach dem Augenlasern: Was sollten Sie beachten?
Neben der Nachsorge und den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen können Sie selbst einen wichtigen Beitrag zu einem optimalen Heilungsverlauf leisten. Die richtige Pflege und das Einhalten einiger Verhaltensregeln helfen dabei, Nebenwirkungen und Komplikationen weiter zu reduzieren.
Das sollten Sie nach dem Augenlasern tun
✓ Verwenden Sie die verordneten Augentropfen regelmäßig und wie empfohlen.
✓ Nehmen Sie alle vereinbarten Nachkontrollen wahr, damit der Heilungsverlauf überwacht werden kann.
✓ Tragen Sie in den ersten Tagen bei Bedarf eine Sonnenbrille, um Ihre Augen vor Blendung und UV-Strahlung zu schützen.
✓ Gönnen Sie Ihren Augen ausreichend Ruhe und schlafen Sie in den ersten Nächten möglichst mit den empfohlenen Schutzschalen.
✓ Achten Sie auf eine gute Hygiene und waschen Sie sich vor dem Berühren der Augen gründlich die Hände.
✓ Wenden Sie sich bei ungewöhnlichen Beschwerden oder einer plötzlichen Verschlechterung der Sehkraft umgehend an Ihren Augenarzt.
Das sollten Sie nach dem Augenlasern vermeiden
✗ Reiben Sie Ihre Augen in den ersten Tagen und Wochen nicht.
✗ Verzichten Sie vorübergehend auf Schwimmbäder, Saunen und Whirlpools, um das Risiko von Infektionen zu minimieren.
✗ Vermeiden Sie in den ersten Tagen starke körperliche Belastungen sowie Kontaktsportarten.
✗ Verzichten Sie für einige Zeit auf Augen-Make-up und Cremes in unmittelbarer Augennähe.
✗ Achten Sie darauf, dass kein Shampoo, Seife oder Schmutz in die Augen gelangt.
✗ Halten Sie sich genau an die Empfehlungen Ihres behandelnden Augenarztes und setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab.
Die genaue Dauer einzelner Einschränkungen kann je nach Verfahren und individuellem Heilungsverlauf variieren. Deshalb erhalten Sie in den Hauck-Rohrbach Augencentren nach Ihrer Behandlung individuelle Empfehlungen für die Zeit nach dem Eingriff. So lassen sich Risiken und Nebenwirkungen weiter minimieren und optimale Voraussetzungen für ein dauerhaft gutes Sehergebnis schaffen.
Fazit: Die Vorteile einer Augenlaserbehandlung überwiegen für die meisten Patienten
Wer sich mit den Risiken und Nebenwirkungen des Augenlaserns beschäftigt, sollte diese immer im Verhältnis zu den Vorteilen und den heute sehr hohen Sicherheitsstandards betrachten. Moderne Verfahren wie SMILE Pro, Femto-LASIK oder Trans-PRK werden weltweit millionenfach durchgeführt und weisen eine hohe Patientenzufriedenheit sowie niedrige Komplikationsraten auf.
Für die meisten geeigneten Patienten überwiegen die positiven Effekte deutlich:
- Mehr Unabhängigkeit von Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen
- Dauerhafte Korrektur der Fehlsichtigkeit
- Hohe Sicherheit durch moderne Laser-Technologien
- Sehr geringe Wahrscheinlichkeit schwerer Komplikationen
- Kurzer Eingriff und schnelle Erholung
- Mehr Freiheit im Alltag, beim Sport und auf Reisen
- Verbesserte Lebensqualität und höherer Komfort
- Hohe Patientenzufriedenheit
Entscheidend für ein optimales Ergebnis sind eine sorgfältige Voruntersuchung, die Wahl des individuell passenden Verfahrens und eine konsequente Nachsorge.
Die Hauck-Rohrbach Augencentren verfügen über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der refraktiven Chirurgie und haben seit 1994 über 200.000 Eingriffe durchgeführt. Durch moderne Diagnostik, bewährte Behandlungsmethoden und eine persönliche Betreuung vor und nach dem Eingriff lassen sich Risiken auf ein Minimum reduzieren und die Voraussetzungen für ein dauerhaft gutes Sehen schaffen.
Wenn Sie wissen möchten, welches Verfahren für Ihre Augen am besten geeignet ist, beraten wir Sie gerne persönlich in den Hauck-Rohrbach Augencentren in Düsseldorf.
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